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Ambiente kommt gut an
Eine gute Resonanz fanden die Aktivitäten des Mühlen- und Heimatvereins Leer, der am Pfingstmontag anlässlich des 26. Deutschen Mühlentags an die Mühlen nach Leer eingeladen hatte. Dort erlebten die Besucher unterhaltsame und informative Stunden.
Auch der neue Standort der Aktivitäten des Mühlen- und Heimatvereins Leer beim 26. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag hat sich in jeder Hinsicht bewährt. Die Helfer hatten im Obstgarten am zu Wennings Wassermühle gehörenden Müllerkotten ein schönes von vielen Besuchern gelobtes Ambiente geschaffen. Mit Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen und Kaltgetränken sorgten die Gastgeber auch für das leibliche Wohl der Gäste.
In und an beiden Mühlen gab es den ganzen Tag über zahlreiche interessierte Besucher, darunter vor allem fachlich Interessierte aus der näheren und weiteren Umgebung. Für den Nachwuchs lief den ganzen Tag kostenlos das Ostendorfer Kinderkarussell. Auf der Wiese gegenüber der Hofeinfahrt, auf der in Kürze Legehennen frei laufen, hatten sich auch ohne spezielle Einladung von Ludger im Laufe des Tages rund 50 Treckerveteranen eingefunden.
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Ehrenamtliche Helfer retten "Zeugen der Geschichte"
Seit einiger Zeit glänzt der Müllerkotten an Wennings Wassermühle mit neuer Dacheindeckung. Inzwischen wurden auch der Bodenraum und alle Räume im Erdgeschoss gründlich geputzt. Dies nahm der Vorstand des Mühlen- und Heimatvereins Leer zum Anlass, als Dank alle ehrenamtlichen Helfer zu einem Dämmerschoppen einzuladen.
Unter den über 30 Mühlenfreunden begrüßte Vorsitzender Josef Denkler den ehrenamtlichen Regionalbotschafter der NRW-Stiftung für den Kreis Steinfurt, Wilfried Rehfeld, Bürgermeister Robert Wenking, seinen Stellvertreter Ludger Hummert, Winfried Mollenhauer (CDU), Annette Sonneborn (Grüne) und Martin Zintl (SPD).
Der Zweite Vorsitzende, Prof. Dr. Anton Janßen, erläuterte die Geschichte des Kottens und dessen Restaurierung. Dabei betonte er die vielfältige Hilfe durch ehrenamtliche Kräfte und die verschiedensten Institutionen. Speziell bedankte er sich bei Wilfried Rehfeld für die finanzielle Unterstützung durch die NRW-Stiftung, nicht nur bei der Neueindeckung des Daches, sondern auch schon für neue Wasserräder an den beiden Mühlen. Als besonderen Dank habe man eine Tafel angebracht mit den Namen aller Förderer.
Bürgermeister Wenking betonte die Bedeutung der Mühlen für Leer als "Zeugen der Geschichte" und dankte den Besitzern, dass sie ihr Eigentum für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Anton Janßen und Franz Ahmann seien die Akteure, die die Menschen bereits seit 25 Jahren zum Mittun begeisterten.
Wilfried Rehfeld stellte sich dann als neuer Regionalbotschafter der NRW-Stiftung vor und betonte, wie wichtig es sei, dass man die Vergangenheit kenne, um die Zukunft zu gestalten. Gerade durch solche Objekte, wie die Mühlen am Leerbach und den Müllerkotten, sei dies sehr anschaulich möglich. Daher bedanke er sich bei allen, die sich hier um den Erhalt vor allem auch ehrenamtlich engagieren.
Müllerleben wie vor 100 Jahren
Schwerpunkt der Aktivitäten des Mühen- und Heimatvereins Leer beim 26. Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag (10. Juni) ist der Müllerkotten an Wennings Wassermühle. 25 Mal waren Cafeteria und weitere Angebote für das leibliche Wohl an Schmeddings (Deitermanns) Doppelmühlen-Anlage. Von jetzt an sind sie am Müllerkotten und in der Obstwiese dahinter.
Der Treckerveteranen-Treff ist weiterhin in der Wiese hinter Schmeddings Mühlen-Anlage und damit zwischen den beiden Mühlen, die am Pfingstmontag beide geöffnet sind. Mitglieder des Mühlen- und Heimatvereins stellen diese gerne interessierten Besuchern vor.
Wennings Wassermühle weist als Besonderheit eine innen um 1890 eingerichtete Fischzucht und außen dazu eine große Teichanlage auf, die noch heute von einem Anglerverein bewirtschaftet wird. Dazu befinden sich auf dem Steinboden eine alte Handdrehmühle und eine Hirsestampfe aus Tansania. Beide Gerätschaften wurden noch bis in die 1990er Jahre ständig verwendet.
Schmeddings Doppelmühlen-Anlage zeigt in der ehemals kombinierten Wind-/Wassermühle zum einen, einen betriebsbereiten Steinmahlgang und zum anderen einen Walzenstuhl. Dazu gibt es eine bildliche Übersicht über die technische Entwicklung der Herstellung von Mehl aus Korn und zum anderen die verschiedensten Antriebsvorrichtungen vom Wasserrad über alten Dieselmotor und Elektromotor bis hin zur Turbine. Der Windantrieb ist kurz vor 1910 vom Wind zerstört und 1928 endgültig vom Sturm heruntergerissen worden.
Ferner sind im ehemaligen Getreidelager auf dem Oberboden der ehemaligen Ölmühle landwirtschaftliche Kleingeräte ausgestellt, die einst auf dem Acker eingesetzt wurden und für die Handarbeit im Stall dienten.
Zudem können die Besucher auch in diesem Jahr im voll eingerichteten Müllerhaus (Kotten, erbaut 1884) sehen, wie noch vor hundert Jahren eine Müllerfamilie gelebt hat. "Dazu sind auf dem Dachboden unter anderem die verschiedensten Gerätschaften der Hof-Milchwirtschaft zu sehen und eine interessante Sammlung von Waschmaschinen", kündigen die Gastgeber in einem Vorbericht an.
Mühlen- und Heimatfreunde erleben informativen Tag
Fast 50 Mühlen- und Heimatfreunde erlebten am vergangenen Samstag einen vom Vorsitzenden Josef Denkler organisierten sehr interessanten und informativen Tag, denn es ging zu drei sehr verschiedenen kulturhistorischen Denkmälern im Raum Paderborn, die Anton Janßen schon auf der Fahrt jeweils ausführlich vorstellte.
Er begann in Büren mit der Besichtigung eines alten Mühlenensembles an der Alme. Es besteht aus der sog. Mittelmühle, schon 1335 erstmals erwähnt, mit einem 1532 an Stelle einer Vorgängermühle errichtetem Wassermühlengebäude, das die Müllerwohnung über den beiden Mühlentechnik-Etagen und als Besonderheit eine sog. Fluchtraum für den Müller bei Gefahr enthält mit direkter Kontaktmöglichkeit zur nahegelegenen Burgbesatzung. Bis Anfang des 20. Jh.s war es eine Getreidemühle, 1928 wurde sie umgerüstet zu einer Farbmühle, wozu noch ein Backenbrecher eingebaut wurde. Nach dem Tod des letzten Müllers 1966 verfiel die Mühle. 2006 wurde sie dann von der Stadt Büren gekauft und restauriert. Seit 2009 wird sie vom Heimatverein Büren als Museum betrieben.
Seit dem Jahr 1754 befindet sich am gegenüberliegenden Ufer eine Bohrmühle, in der Holzleitungen für die städtische Wasserleitung gebohrt wurden. In der Mühle wurden durch den jeweiligen Wassermeister (oder Röhrenmeister) Holzstämme aus den heimischen Wäldern zu ca. 3,40 m langen hölzernen Wasserrohren verarbeitet. Hierzu wurde durch ein eigenes Mühlrad eine Bohrmaschine betrieben, die mit Löffelbohrer für ein Wasserrohr mit ca. 7 cm Innendurchmesser sorgten. Dieses Prinzip wurde den Mühlenfreunden vorgeführt.
Nach den Mühlen wurde die die Jesuitenkirche "Maria Immaculata" inmitten der Bürener Innenstadt mit einer ausführlichen Führung besichtigt. Sie ist im süddeutsch-italienischen Barockstil zwischen 1754 und 1773 errichtet und gilt als eine der prächtigsten Barockwerke in ganz NRW. Die Deckenfenster innerhalb der Kirche stellen wichtige Momente im Leben der Kirchenpatronin dar. Sie wurden in warmen Pastelltönen gehalten und sind perspektivisch. Hierdurch entsteht der Eindruck, dass die Kirche nach oben geöffnet ist.
Nach dem Mittagessen ging es zur Wewelsburg, ein burgähnliches Renaissanceschloss, das von 1603 bis 1609 als Nebenresidenz der Paderborner Fürstbischöfe errichtet wurde. 1802 ging die Wewelsburg im Zuge der Säkularisation an den preußischen Staat über.
1924 wurde der Kreis Büren Eigentümer der Burg und richtete dort ein Heimatmuseum und eine Jugendherberge ein. Zwischen 1933 und 1945 entstand dort auf Befehl Heinrich Himmlers ein ideologisches Zentrum der SS. Dafür wurde vor Ort ein Konzentrationslager errichtet in dem mindestens 1.285 Häftlinge infolge der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie aufgrund von Schikanen der SS-Wachmannschaft starben. Im ehemaligen Wachgebäude ist eine Gedenkstätte dafür geschaffen worden, die besucht wurde.
Ein Spaziergang durch den 1736 fertiggestellt Barockgarten von Schloss Neuhaus –zwischen 1524 und 1590 im Stil der Weserrenaissance errichtete Residenz der Paderborner Fürstbischöfe – rundeten den Tag ab.
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Unterhaltsamer Herdfeuerabend
Dönkes und Vertelses, mal besinnlich mal heiter, vorgetragen von Renate Denkler, Agnes Hölscher, Hildegard Höseler und Maria Möllerfeld ließen den traditionellen Herdfeuerabend des Mühlen- und Heimatvereins Leer wieder sehr unterhaltsam werden. Dazu führte das Volksliedersingen, begleitet von den "Mühlenmusikanten" Bernhard Eden (Gitarre), Johannes Feldkamp (Schifferklavier), Annette Wickenbrock (Gitarre) und Josef Wickenbrock (Schifferklavier), zu einer rundherum gelungenen Veranstaltung.
Hierzu konnte Vereinsgeschäftsführer Norbert Möllerfeld hocherfreut über die gute Resonanz 68 Mühlen- und Heimatfreunde in der Diele auf dem Hof der Familie Wolbert-Haverkamp in Haltern begrüßen. Dann führte er auch charmant und amüsant, größtenteils plattdeutsch, durchs äußerst vielfältige Programm, bei dem es viel zum Schmunzeln und zu Lachen gab. Ein Höhepunkt war das neue von Agnes Hölscher zur Melodie "Es klappert die Mühle…" gedichtete Vereinslied "Wie ist’s doch so schön hier im Heimatverein ..", das die vielfältigen Aktivitäten im Jahresverlauf herausstellt.
Vor der Pause, in der alle noch einmal mit den entsprechenden "Kaltgetränken" versorgt worden waren, stellte Matthias Wolbert-Haverkamp ausführlich die Geschichte des Hofes vor, der schon vor fast 1200 Jahren im Heberegister des Klosters Herford erwähnt worden ist. Damals gehörte nämlich Leer noch zur Urkirche Schöppingen, dessen Zehntrechte 838 von Kaiser Ludwig dem Frommen dem Kloster Herford geschenkt worden waren.
Schließlich wies der Vorsitzende Josef Denkler noch auf einige weitere Veranstaltungstermine für 2019 hin, nämlich die Jahreshauptversammlung am 11. April, eine Tagesfahrt am 11. Mai in den Paderborner Raum u. a. nach Büren und zur Wewelsburg, den Mühlentag am 10 Juni in etwas veränderter Form und einen Liederabend am 22. August in der Ostendorfer Festscheune. Zudem betonte er, dass das vierzehntägig Kartenspielen wegen des Wasserschadens im Dorfkeller in der Grollenburg nicht ausfallen müsse, sondern im Pfarrheim stattfinde.
Schließlich bedankte er sich bei allen, die durch ihre Beiträge und durch die Musik dafür gesorgt hätten, dass es ein so schöner sehr unterhaltsamer Abend gewesen sei und bei der Familie Katrin und Matthias Wolbert-Haverkamp für die sehr freundliche Aufnahme und das schöne Ambiente.
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Aufgelockerte Stimmung bei der Winterwanderung
Fast 40 Heimatfreunde genossen am vergangenen Donnerstag bei richtigem Winterwetter die von Norbert Möllerfeld und Josef Höseler organisierte Winterwanderung mit anschließendem Wurstebrotessen in der Gaststätte Mais-Gratz (Stefan Arning) des Mühlen- und Heimatvereins Leer. Vom Dorfplatz ging es auf einigen Umwegen zu Familie Stehr in Ostendorf. Dort wurden Glühwein oder Kaltgetränke (kurz oder lang) zum Aufwärmen – es wehte doch ein kalter Wind – und zur Stärkung gereicht. Wer nicht drinnen sitzen wollte, konnte sich draußen am offenen Feuer in einer Feuerschale wärmen. Weiter ging es entlang der Landstraße, wo am "Antonius" an der Zufahrt zu Hof Leugermann noch eine kurze weitere entsprechende Stärkungspause eingelegt wurde. Pünktlich zum Essen in der Gaststätte angekommen, warteten noch einige weitere Heimatfreunde.
Dort begrüßte der Vorsitzende Josef Denkler die Wanderer und freute sich über die wieder so gute Teilnehmerzahl. Dann unterhielten Agnes Hölscher und Renate Denkler die Heimat- und Mühlenfreunde mit Dönkes und Erzählungen in Münsterländer Platt bis zum Essen und auch danach. Agnes Hölscher hatte dazu extra das Lied "ja wie drinkt uns een" verfasst, das Wanderung und Essen beschrieb und dessen "Kernzeile" immer wieder angestimmt wurde. So herrschte schnell eine sehr aufgelockerte Stimmung. Danach schmeckten Wurstebrot und Leberbrot mit Apfelmus und selbstgebackenem Brot vorzüglich. Im Anschluss trug Agnes Hölscher noch einige sehr launige Dönkes, auch meist in Münsterlänger Platt vor.
Zum Abschluss bedankte sich Josef Denker bei den Organisatoren für den super Ablauf und bei den beiden Damen für die nette Unterhaltung. Dann stellte er noch kurz die nächsten Veranstaltungen vor, nämlich den Abend am Kaminfeuer am 19. Februar bei Familie Wolbert-Haverkamp, Haltern 17, mit den Mühlenmusikanten, die Jahreshauptversammlung am 11. April bei Selker und die Tagesfahrt am 11. Mai ins Paderborner Land. Zudem berichtete, dass der Müllerkotten neue Dachziegel bekommen hätte und nun der Bodenraum gesäubert und die Ausstellung dort wieder hergerichtet werden müsse. Dazu würde er demnächst Helfer ansprechen. Schließlich lud der 2. Vorsitzende Anton Janßen die Mühlenfreunde noch zur Teilnahme an der Zweitagefahrt des Heimatvereins Horstmar zur Autostadt Wolfsburg und ins große Mühlenmuseum Gifhorn ein; Anmeldungen müssten allerdings umgehend bei ihm erfolgen.
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Müllerkotten mit neuen Dachziegeln
Bei der Sanierung des Daches des Müllerkottens an Wennings Wassermühle 2005 wurden aus finanziellen Gründen die damals sich dort befindenden vom Dach genommen, ergänzt durch ähnliche Hohlziegel von verschiedenen Schuppenabbrüchen und mit neuen Docken neu verlegt. Sie hatten aber alle geringfügig andere Maße, so dass bei Sturm immer wieder einzelne verrutschten, so dass es je nach Windrichtung an verschiedenen Stellen immer wieder durchregnete. Zudem wehten ständig Laub- und Blüten-Reste vom dort stehenden Lindenbaum hindurch, so dass immer wieder viel gefegt und geputzt werden musste. Daher entschloss sich der Vorstand des Mühlen- und Heimatvereins Leer, das Dach mit neuen Dachziegeln (Hohlziegel mit Docken-Dichtung) zu versehen.
Nachdem ein Dachdecker-Unternehmen gefunden wurde, das noch Hohlziegel mit Docken-Dichtung verlegen kann und von der unteren Denkmalbehörde – Bürgermeister der Stadt Horstmar – die Erlaubnis dazu nach § 9 des Denkmalschutzgesetztes Nordrhein-Westfalen erteilt worden war, wurde Kontakt zum Denkmalpflege-Werkhof in Steinfurt bezüglich der eventuellen Verwertung der alten Hohlziegel aufgenommen. Schnell erfolgte die Zusage, so dass Mitarbeiter des Werkhofes die alten Dachziegel abnahmen und die Bedachungsfirma Elsbecker aus Holtwick die Neueindeckung mit Hohlziegel mit Docken-Dichtung vornahm.
Am letzten Tag des Jahres 2018 überbrachte Ralf Hölscheidt, Vorstand der Volksbank Ochtrup-Laer eG, zur Unterstützung der Finanzierung dem Vorstand des Mühlen- und Heimatvereins eine Spende von 1000,- Euro und betonte dabei, dass die Volksbank das große ehrenamtliche Engagement der Mühlen- und Heimatfreunde hiermit anerkennend würdige. Und der Vereinsvorsitzende Josef Denkler bedankte sich ganz herzlich bei Ralf Hölscheidt für diese Unterstützung. Weitere finanzielle Förderung dieser Maßnahme ist zugesagt worden von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung - Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege -, von der Gesellschaft zur Förderung gemeinnütziger Zwecke im Kreis Steinfurt und vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, so dass zusammen mit Eigenmitteln des Vereins die Finanzierung gesichert ist.
Kulisse regt zur Besinnung und innere Einkehr an
Sehr viel Anklang findet die Idee des Familienzentrums Triangel, dem die katholischen Kindergärten Ss. Cosmas und Damian, St. Elisabeth und St. Josef angehören, sich während der Adventszeit jeweils abends an unterschiedlichen Häusern in der Gemeinde zu treffen. Gerne nehmen jung und alt die Gelegenheit wahr, um sich 15 bis 20 Minuten bei dem offenen, lebendigen Adventskalender zu besinnen.
"Wir freuen uns, dass alle Kooperationspartner, viele Familien, Nachbarschaften und Stammtische mitmachen", erklärt Heike Westermann, die Leiterin des Kindergartens Ss. Cosmas und Damian, die stolz ist, dass die Idee in Horstmar und Leer realisiert wurde.
Zu Schmeddings Mühle kamen jetzt mehr als 30 Personen, der Mühlen- und Heimatverein und die Familien Deitermann und Kestermann hatte den Abend organisiert. Der Eingang zum historischen Bauwerk war mit Kerzen beleuchtet und bot den Besuchern eine faszinierende Kulisse, die zur Besinnung und inneren Einkehr anregte. "Wir haben den Eingang zur Mühle geschmückt als Symbol des noch verschlossenen Himmelstores", erläuterte der Vorsitzende des Mühlen- und Heimatvereins Josef Denkler die Dekoration mit Kerzen und Lichterketten.
Hausherr Josef Deitermann zündete eine Laterne. Gern folgten die Teilnehmer der Bitte von Josef Denkler die adventlichen Lieder mitzusingen. Die Kinder und Erwachsenen hörten gespannt den besinnlichen Erzählungen von Annette Deitermann und Renate Denkler zu. Beim Vater-unser-Gebet bildeten alle eine große Menschenkette. Der offene Adventskalender geht noch bis zum 23. Dezember und findet abwechselnd in Leer und Horstmar an unterschiedlichen Orten statt.
Tannenbaum im Dorfpark verschönert
Auch in diesem Jahr schmückte der Mühlen- und Heimatverein Leer wieder einen Tannenbaum im Dorfpark. Josef und Renate Denkler, Maria und Norbert Möllerfeld und Engelbert Meis waren dabei sehr eifrig und hatten schließlich ein "prächtiges" Exemplar geschaffen.
Heimatfreunde beenden Fahrradsaison
Mit Gegrilltem und den entsprechenden Kaltgetränken am Müllerkotten beendete der Mühlen- und Heimatverein die diesjährige Fahrradtourensaison, nachdem man zuvor eine Tagestour unternommen hatte. Diese Tour startete schon um 9:30 Uhr und führte die Radwanderer zunächst durch Wilmsberg zum Scheddebrock, wo eine längere Picknick-Pause eingelegt wurde. Diese haben die Heimatfreunde bei optimalem Wetter sehr genossen, denn die Strecke war ausgewählt und super vorbereitet und geführt worden von Günter Eweler und Frau sowie Norbert Möllerfeld. Dabei fuhr Frau Eweler den sogenannten "Marketenderwagen" mit kühlen Getränken und viel Leckeres zum Picknick. Gut gestärkt ging es dann vorbei am Wasserwerk Ahlintel und Gut Grafenstein zur RadBahn und schließlich zum Müllerkotten in Leer.
Dort hatte Norbert Höseler schnell den Grill angeheizt, so dass alle den Tag bei Gegrilltem mit Brot und leckeren Salaten und den entsprechenden Getränken ausklingen ließen. Gegen Ende bedankte sich der Vorsitzende Josef Denkler ganz herzlich beim Ehepaar Eweler, Norbert Möllerfeld und Norbert Höseler für die gelungen organisierte letzte Fahrradtour in diesem Jahr.
Insgesamt wurden vom Mühlen- und Heimatverein Leer drei Touren organisiert, an denen jedes Mal ca. 30 Radwanderer teilnahmen. Die erste Nachmittagstour führte nach Laer und zurück durch die Dumte, wo man den wunderschönen Rastplatz zu einer der Pausen genoss. Er zeichnet sich dadurch aus, dass man immer in der Sonne oder im Schatten sitzen kann, denn er besteht aus zwei Teilen, von denen vormittags der eine Teil und nachmittags der andere von der Sonne beschienen wird.
Die zweite Fahrradtour fand am 16.08. 2018 statt und führte rund um Metelen mit einer Kaffeepause im Heidecafé. Angesichts der 37 Grad an diesem Nachmittag kürzte man die Rückfahrt allerdings ab.