Unterhaltsamer Herdfeuerabend

 

Dönkes und Vertelses, mal besinnlich mal heiter, vorgetragen von Renate Denkler, Agnes Hölscher, Hildegard Höseler und Maria Möllerfeld ließen den traditionellen Herdfeuerabend des Mühlen- und Heimatvereins Leer wieder sehr unterhaltsam werden. Dazu führte das Volksliedersingen, begleitet von den "Mühlenmusikanten" Bernhard Eden (Gitarre), Johannes Feldkamp (Schifferklavier), Annette Wickenbrock (Gitarre) und Josef Wickenbrock (Schifferklavier), zu einer rundherum gelungenen Veranstaltung.

Hierzu konnte Vereinsgeschäftsführer Norbert Möllerfeld hocherfreut über die gute Resonanz 68 Mühlen- und Heimatfreunde in der Diele auf dem Hof der Familie Wolbert-Haverkamp in Haltern begrüßen. Dann führte er auch charmant und amüsant, größtenteils plattdeutsch, durchs äußerst vielfältige Programm, bei dem es viel zum Schmunzeln und zu Lachen gab. Ein Höhepunkt war das neue von Agnes Hölscher zur Melodie "Es klappert die Mühle…" gedichtete Vereinslied "Wie ist’s doch so schön hier im Heimatverein ..", das die vielfältigen Aktivitäten im Jahresverlauf herausstellt.

Vor der Pause, in der alle noch einmal mit den entsprechenden "Kaltgetränken" versorgt worden waren, stellte Matthias Wolbert-Haverkamp ausführlich die Geschichte des Hofes vor, der schon vor fast 1200 Jahren im Heberegister des Klosters Herford erwähnt worden ist. Damals gehörte nämlich Leer noch zur Urkirche Schöppingen, dessen Zehntrechte 838 von Kaiser Ludwig dem Frommen dem Kloster Herford geschenkt worden waren.

Schließlich wies der Vorsitzende Josef Denkler noch auf einige weitere Veranstaltungstermine für 2019 hin, nämlich die Jahreshauptversamlung am 11. April, eine Tagesfahrt am 11. Mai in den Paderborner Raum u. a. nach Büren und zur Wewelsburg, den Mühlentag am 10 Juni in etwas veränderter Form und einen Liederabend am 22. August in der Ostendorfer Festscheune. Zudem betonte er, dass das vierzehntägig Kartenspielen wegen des Wasserschadens im Dorfkeller in der Grollenburg nicht ausfallen müsse, sondern im Pfarrheim stattfinde.

Schließlich bedankte er sich bei allen, die durch ihre Beiträge und durch die Musik dafür gesorgt hätten, dass es ein so schöner sehr unterhaltsamer Abend gewesen sei und bei der Familie Katrin und Matthias Wolbert-Haverkamp für die sehr freundliche Aufnahme und das schöne Ambiente.

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